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Grüner Star Der Grüne Star
(griech. Glaukom), ist die häufigste Erkrankung des Sehnerven. Man
bezeichnet damit eine Reihe von Krankheiten, bei denen es zu einem kontinuierlichen
Verlust von Sehnervenfasern kommt. In der Folge entstehen typische Gesichtsfeldausfälle.
Als wichtigster
Risikofaktor wird ein zu hoher Augeninnendruck angesehen. Anders als beim Grauen Star droht durch den unbehandelten Grünen Star eine dauerhafte Erblindung. Das Glaukom ist bis heute eine der häufigsten Erblindungsursachen. Im Durchschnitt sind etwa 2% der deutschen Bevölkerung betroffen, wobei der Anteil mit dem Lebensalter steigt. Als Vorsorgemaßnahmen haben die Früherkennung und Senkung des Augeninnendrucks als wichtigstem Risikofaktor große Bedeutung. Eine Augendruckmessung und Untersuchung des Sehnerven wird bei der Verordnung der ersten Lesebrille (etwa 35. Lebensjahr) empfohlen. so ist es möglich, eine mögliche Erkrankung schon im Frühstadium zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Seltene Formen des Glaukoms können bereits bei der Geburt oder in jungen Jahren auftreten. Früherkennung
Sehstörungen lassen sich bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung verhindern. Da der Grünen Star keine Schmerzen verursacht und die Sehkraft nur langsam abnimmt, spürt der Patient das Glaukom oft jahrelang nicht. Deshalb ist die Vorsorge besonders wichtig. Sehstörungen lassen sich bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung verhindern. Zuverlässige und schmerzfreie Methoden zur Früherkennung sind HRT (RTA), Augendruckmessung, Gesichtsfeldüberprüfung und Pachymetrie. Behandlung des Grünen Stars Die Behandlung erfolgt zunächst mit Medikamenten, d.h. in der Regel Augentropfen. Sofern diese nicht ausreichen oder Nebenwirkungen auftreten, besteht die Möglichkeit einer Laserbehandlung oder Operation.
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